In der Welt des hochauflösenden Fernsehens gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Fernsehgeräten: Fernsehgeräte mit integriertem digitalen Tuner (HDTV-Fernsehgeräte) und Fernsehgeräte mit separatem digitalen Tuner (HDTV-Monitore). Nach den geltenden Vorschriften müssen alle Fernsehgeräte mit einer Bilddiagonale von mehr als 25 Zoll über einen integrierten digitalen Tuner verfügen. Deshalb werden HD-Monitore in der Regel nur in kleineren Formaten angeboten.
Mit fünfmal mehr Bilddetails als analoge Fernsehgeräte bieten HD-Monitore und HD-Fernsehgeräte die höchst mögliche DTV-Leistung. Diese Auflösung wird von den meisten Sendern verwendet, und die Bildqualität ist hervorragend.
Eine wichtige Entwicklung beim digitalen Fernsehen (DTV) ist die Einführung von Fernsehgeräten mit der Kennzeichnung „Digital Cable Ready“. Dabei handelt es sich um Geräte mit spezieller Elektronik, die keine separate Set-Top-Box als Digitalempfänger benötigen. Sie erkennen diese Geräte an einem Steckplatz für eine CableCARD® auf der Rückseite. Wenn Sie von Ihrem Kabelbetreiber eine CableCARD erhalten und in den Steckplatz einsetzen (was jeder Verbraucher einfach selbst vornehmen kann), können Sie verschlüsselte Sendungen empfangen und digitale Programme abonnieren. Einige Kabelbetreiber bestehen jedoch weiterhin darauf, dass Sie ihre Set-Top-Boxen für den digitalen Kabelempfang verwenden. Dieses Verfahren kostet nicht nur mehr im Monat, sondern ist auch komplizierter in der Bedienung. Gesetzlich ist jedoch geregelt, dass Kabelbetreiber Ihnen eine CableCARD zur Verfügung stellen müssen.
• Nicht alle digitalen Fernsehgeräte haben einen CableCARD-Steckplatz. Es handelt sich hierbei um eine wichtige Funktion, die die Einrichtung und Bedienung Ihres Fernsehgeräts erheblich vereinfacht und mit der Sie auf eine separate Set-Top-Box für den Kabelempfang verzichten können.
• Nicht alle CableCARD-Fernsehgeräte bieten eine Programmübersicht. Ihr Fernsehgerät sollte darüber verfügen, damit Sie einfach auf alle Kabelsender und terrestrisch ausgestrahlten Programme zugreifen können. Alle CableCARD-kompatiblen digitalen Fernsehgeräte von LG bieten eine derartige Programmübersicht.
Es gibt drei Möglichkeiten, ein HDTV-Signal zu empfangen:
Terrestrisch: In den USA strahlen derzeit 1.315 Sender digitale Fernsehsignale aus, davon etliche im HD-Format. HDTV wird von den Sendern CBS, NBC, FOX, WB, UPN und PBS angeboten. Alle terrestrischen Ausstrahlungen sind gebührenfrei. (Sie benötigen einen digitalen Tuner – entweder integriert im Fernsehgerät oder als separate Set-Top-Box.)
Kabel: Etliche Kabelbetreiber bieten gebührenpflichtige HDTV-Programme wie Filme und regionale Sportveranstaltungen an. Daneben gibt es auch regionale HDTV-Kanäle. Kabelausstrahlungen erfolgen außerdem über die Kabelsender In HD und In HD 2. Hierüber sind Filme, Musik und verschiedenste Programme in HDTV-Qualität erhältlich. (Sie benötigen ein Fernsehgerät mit CableCARD® DCR oder eine digitale HDTV-Set-Top-Box.)
Satellit: Auch immer mehr Satellitenbetreiber bieten HDTV-Programme an. Derzeit können Sie z. B. Filme bei HBO, Cinemax, Showtime, The Movie Channel, Starz, HD Net Movies und Encore empfangen. Außerdem werden Sendungen für die Sparten Kunst, Musik, Zeichentrick, Extremsport und Reisen in hochauflösender Qualität rund um die Uhr über Satellit angeboten. (Sie benötigen einen speziellen HDTV-Satellitenempfänger. Welche HDTV-Kanäle Sie empfangen können, hängt von der Region und dem Satellitenanbieter ab.)
Ein Fernsehgerät, das digitale Signale direkt anzeigen kann, bietet eine wesentlich höhere Auflösung als ein vergleichbares analoges Gerät. Nahezu alle digitalen Fernsehgeräte können Progressive-Scan-DVDs (480p) und HDTV (in der Regel 1080i) in voller Auflösung empfangen. Analoge Geräte sind dazu nicht in der Lage. Mit einem digitalen Fernsehgerät erhalten Sie eine bessere Bild-und Tonqualität und somit ein hervorragendes Heimkino-Erlebnis.
Beim analogen Empfang hängt die Qualität direkt von der Signalqualität ab. Beim digitalen Empfang spielt es dagegen keine Rolle, wie stark oder schwach das Signal ist. Die Qualität bleibt auf Ihrem Fernsehgerät immer gleich – außer natürlich, es wird gar kein Signal empfangen.
Der Bildaufbau sowohl bei älteren als auch bei neuen Fernsehgeräten erfolgt zeilenweise horizontal. Die Zeilen selbst bestehen wiederum aus winzigen Bildpunkten, sogenannten Pixeln. Die Anzahl der Zeilen und Bildpunkte bestimmen die Auflösung.
Nach dem ATSC-Standard können Sender ihre Programme in beliebiger Auflösung ausstrahlen. Doch damit Fernsehgeräte in Haushalten Signale empfangen können, müssen die Sender ihre Ausstrahlungen standardisieren und die Hersteller von Fernsehgeräten sich danach richten. Das Ergebnis sind drei Kategorien oder Formate für die ausgestrahlte Auflösung (Menge der Bilddetails): Standardauflösung (Standard Definition, SD) mit der gleichen Auflösung wie heutige Analogsignale (wobei, wie gesagt, bei digitalen Bildschirmen Störsignale eliminiert werden und Sie ein perfektes Bild erhalten), erhöhte Auflösung (Enhanced Definition, ED) mit der gleichen Auflösung wie heutige DVD-Player und hohe Auflösung (High Definition, HD) mit der sechsfachen Auflösung gegenüber der Standardauflösung.
Diese Unterschiede spiegeln sich auch in der Signalform wieder: SD-Signale bieten das „Standardformat“ (mit einem Bildseitenverhältnis von 4:3), während ED- und HD-Signale ein „Breitbildformat“ (mit einem Bildseitenverhältnis von 16:9) liefern. Bei Ausstrahlung von HD-Signalen unterscheidet man zudem zwischen zwei weiteren Signalformaten: 720p x 1280 (Progressive, TK-Definition) und 1080i x 1920 (Interlaced, TK-Definition). Der Unterschied zwischen beiden Signalformaten ist jedoch kaum wahrnehmbar.